
bei Fehn-Radweg Service für die Saison 2012!
Wir freuen uns, dass Sie sich für einen Urlaub in Ostfriesland, dem Land der Mühlen und Moore, der Nordsee und der herben Biere interessieren und bieten Ihnen eine Fülle von Informationen:

Friesland ist als großartige Radfahrregion bekannt und beliebt, nicht nur bei Radlern aus dem äußersten Nordwesten Deutschlands. Wirkliche Hindernisse gibt es bei den Routen über das wahrlich „platte Land“ kaum, wären da nicht die zahlreichen Kanäle, Siele und kleinen Flussläufe, die das Land kreuz und quer durchziehen. Trotz der fehlenden Höhenunterschiede ist das Rad fahren zwischen Weser, Nordsee und Holland keineswegs langweilig. Ganz im Gegenteil, gerade die Landschaft ist das große Plus Frieslands.
Unendlich scheinende, geheimnisumwitterte Moorflächen, auf denen früh morgens noch der Nebel steht, sorgen für eine Prise Mystik. Das Land ist still und schweigsam wie auch seine Einwohner. Doch hat man einmal ihre charmant-spröde Dickköpfigkeit geknackt, merkt man schnell, wie herzlich die Friesen sind. Gerade auch die typisch friesische Gastfreundlichkeit machen die hiesigen Radwanderungen zu einem unvergesslichen Erlebnis. Vielleicht läd man sie auch zu einer Tasse Tee ein – es würde uns nicht wundern!
Im Herz Frieslands
Oldenburg ist unbestritten die friesische Hauptstadt. Die ehemaligen Befestigungsanlagen und repräsentativen Residenzgebäude der einstigen Herzogsstadt bieten bis heute ein einzigartiges Flair. In Papenburg an der Ems kann man dann bereits das Meer riechen. Schließlich werden in der hiesigen Meyer Werft Kreuzfahrtschiffe für die Weltmeere gebaut. Die Kinderstube zahlreicher Luxusliner kann auf Werftführungen erkundet werden. Als älteste und längste Fehnkolonie Deutschlands bietet die Stadt heute unter anderem den „Zeitspeicher“. Unter dem Motto „Vom Moor zum Meer“ begibt man sich dort auf eine Zeitreise von den ersten Torfhütten bis zur supermodernen Werftanlage.
Fehn- und Dollart-Radweg
Wichtig beim Rad fahren in Friesland ist, die richtige Windrichtung zu erwischen. Hat man Rückenwind, dann rollt es sich fast von alleine. Anders herum braucht man mitunter schon ordentlich Kondition, um das gesteckte Ziel zu erreichen. Kitschig weiße Klappbrücken und stattliche Windmühlen prägen Radtouren links und rechts der deutsch-holländischen Grenze. Schaustück ist die Innenstadt von Groningen, die als schönste der Niederlande ausgezeichnet worden ist.
Fragen Sie sich jetzt auch, was eigentlich Fehn und Siele sind? Fehn nennt man die schnurgeraden, schiffbaren Entwässerungsgräben, die diese karg-herbe Landschaft erst bewohnbar machen. Siele dienen als Deichschleussen zur Entwässerung des Landes an feuchten See- oder Flussgebieten.
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Simon Mink & Peter Schuck |






